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    • Im Rahmen der Reihe DIASPORA. ERKUNDUNGEN EINES LEBENSMODELLS von und mit Isolde Charim
      lädt das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog zum Vortrag von KHALED FOUAD ALLAM SYMBOLISCHE GRENZEN.
      Diaspora in Europa Integration wohin?
      Dienstag| 8. April 2008 | 19.00 h Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog | Armbrustergasse 15 | 1190 Wien
      u.A.w.g.: Tel.: 3188260/20 | Fax: 3188260/10 | e-mail: einladung.kreiskyforum@kreisky.org
           LESETIPS:

      Heft: IWK(http://www.univie.ac.at/iwk/)!
      Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst 3-4/2007( 62. JAHRGANG 2007, Nr.3-4) Interkulturalität und Identität Hrsg. von Franz Martin Wimmer
      ISSN: 0020 - 23 20
      PREIS: 12.50€
      Bestellungen über iwk.institut[et]aon.at bzw. http://www.univie.ac.at/iwk
      Inhalt:
      -Franz Martin Wimmer: Interkulturalität und Identität. Eine EInleitung
      -Pier Cesare Bori: Die Suche nach dem ethischem Konsens in einem multikulturellem Kontext: Das Gefängnis
      -Ursula Taborsky: Warum interkulturelle Gärten?
      -Hsueh-I Chen: Die Konzepzion einer Identität aus Vielfalt am Beispiel Taiwans
      -Almir Ibric: Das Bilderverbot im Islam
      -Gudrun Perko: Queer Studies Das Modell der Pluralität als Entwurf gegen Identitätspolitiken zugunsten Social Justice.
       

      • Buchtipp!
      Hayy Ibn Yaqdhan  
      Ein muslimischer Inselroman  von Ibn Tufail (ca. 1175)  
      J. Ben Abdeljelil, V. Frysak (Hg.)
      152 Seiten, Hardcover,  
      6 Abbildungen (s/w),  
      Tabelle, Ornamentik  
      ISBN: 978-3-902591-01-2  
      Preis: 20 EUR (A)
      Inhalt:
      Dieser allegorische Roman beschreibt den stufenweisen
      Erkenntnisprozess des Protagonisten, Hayy Ibn Yaqdhan,
      der auf einer einsamen Insel aufwächst.
      Aufgrund der Unterschiede zwischen ihm selbst und den
      anderen Lebewesen glaubt er sich zunächst benachteiligt,
      findet aber bald heraus, dass er kraft seines Verstandes
      den anderen überlegen ist. Es gibt keine Bücher, keine Eltern,
      keine Religion, die ihn tradiertes Wissen lehren.
      Hayy Ibn Yaqdhan kommt durch eigene unbeeinflusste
      Gedankengänge zur Überzeugung der Existenz einer
      schöpfenden Kraft außerhalb der sinnlich erkennbaren Dinge.
      Von da an widmet er sich der Gottesschau bis er eines Tages
      auf Asal trifft, der sich zum Zweck der religiösen Einkehr
      auf der unbewohnt geglaubten Insel aussetzen ließ.


      >>>Mehr Info auf der Verlagsseite www.editionviktoria.at

      >>>Bestellung über AMAZON oder VERLAG EDITION VIKTORIA

       

      • Buchtipp!

      Almir, Ibric: For a Philosophy of Aniconism in the Islam, LIT 2008, 56 Pages/8 Graphics
      >>>Mehr Info hier oder www.bilderverbot-islam.com
      >>>Bestellen (Weltweit) bei www.lit-verlag.de
      oder direkt beim Autor : E-Mail
       

    • Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fix-Termin in Kooperation mit dem AAI, DO.,17.4.2008, 19Uhr, Großer Saal im AAI

      Thema: Afrikanische Philosophie.

      Infotext:Historische afrikanische Philosophie
      am Beispiel Zär’a Yaqobs

      Zär’a Yaqobs ist ein äthiopischer Philosoph des 17. Jahrhunderts. Seine Weisheit ist von den politischen Umständen seiner Zeit geauso wie von seinem persönlichen Schicksal geprägt. Dass er seine Einsichten schriftlich festgehalten hat, verdanken wir dem Drängen seines Schülers Waldä Heywat, der diese Gedanken mit einem eigenen Text fortgesetzt hat.

      Den historischen Hintergrund dieser Schriften bilden die zeitgenössischen religiösen Auseinandersetzungen und (Macht-)Ansprüche. Auf der Suche nach einer allgemeingültigen Wahrheit erfahren Glaubensinhalte und religiösen Praktiken eine fundamentale Kritik und es wird ihnen von Zär’a Yaqob und seinem Schüler der gottgegebene menschliche Verstand als das Kriterium wahrer Erkenntnis entgegengestellt.

      Diese Texte sind nun unter der Mitherausgeberschaft des äthiopischen Philosophieprofessors Bekele Gutema auf Deutsch erschienen*. Bekele Gutema wird Gast bei diesem Jour Fixe sein und gemeinsam mit Viktoria Frysak die Schriften vorstellen und kommentieren. 

       

      Viktoria Frysak
      ist 1972 in Wien geboren und studierte Philosophie an der Universität Wien. Sie ist Vorstandsmitglied der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie (WiGiP) und derzeit Forschungsstipendiatin der Universität Wien im Rahmen ihres Doktoratsstudiums. 2004 erhielt sie den Würdigungspreis des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

      Bekele Gutema
      ist 1955 in Ambo/Shewa (Äthiopien) geboren und lebt mit seiner Frau in Addis Ababa. Er studierte Philosophie an der Universität Addis Ababa, an der Friedrich Schiller Universität in Jena und promovierte an der Universität Wien. Er spricht Oromo (Muttersprache), Amharisch, Englisch und Deutsch.
      Er bekleidete verschiedene Stellen an der Universität Addis Ababa, er war u.a. Vorsitzender des philosophischen Instituts und von 2001 bis 2006 Dekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät, derzeit arbeitet er ebendort als Professor für Philosophie. Zu seinen Forschungsbereichen gehört interkulturelle Philosophie mit einem Schwerpunkt auf afrikanischer Philosophie.

       

      Zär'a Yaqob  eine äthiopische Weltanschauung  
      V. Frysak, B. Gutema (Hg.)  
      136 Seiten, Hardcover,  
      9 Abbildungen s/w  
      ISBN: 978-3-902591-02-9
    • BUCHPRÄSENTATION

    Hayy Ibn Yaqdhan Ein muslimischer Inselroman von Ibn Tufail (ca. 1175)

    J. Ben Abdeljelil, V. Frysak (Hg.)

    Wo?->>>CAFE EPHATA , Garbergasse 14
    1060 Wien, tel 01/5972113

    Wann?->>>24.Jänner 2008, um 19Uhr->>>Bitte vormerken!

    "Hayy Ibn Yaqdhan" ist ein allegorischer Roman des islamischen
    Philosophen Ibn Tufail aus dem ausgehenden 12. Jhdt. Die Erzählung aus
    dieser Zeit der Hochblüte arabisch-islamischer Kultur bietet
    religionsübergreifende Denkansätze für heute: Lesung, Referat und offene
    Diskussion mit Jameleddine Ben Abdeljelil und Viktoria Frysak.

    Eintritt frei!

     
    
    • WiGiP Jour fix

    Wir laden Sie herzlich zu unserem ersten Jour fix-Termin im Jahr 2008 in Kooperation mit dem AAI

    (Afro-Asiatisches Institut Wien) ein:

    WIGIP - Jour fixe am 17. 01. 08 (19 Uhr) zum Thema
    „Texte zu Islamischer Philosophie“:
    Vortragende: Johann Schelkshorn, Anke Graness, Jameleddine Ben Abdeljelil, Viktoria Frysak

    Im Namen „humanitärer Intervention“ und „Demokratisierung des Vorderen Orients“ haben sich Nato und US-Regierung für militärische Eingriffe entschieden. In den euroamerikanischen Debatten über die aktuellen Fortschreibungen des Völkerrechts kommen philosophische Stimmen aus den betroffenen Regionen (hier handelt es sich oft um Länder mit islamischem Hintergrund) kaum zu Wort. Dies ist der Ausgangspunkt der von Johann Schelkshorn präsentierten polylog-Nr. 16 zum Thema „Gerechter Krieg?“.
    Der „Islam“ steht seit einigen Jahren im Zentrum vieler Diskussionen und Darstellungen. Nicht nur die Sicherheitspolitik, auch die Integration von MigrantInnen, das Tragen von Kopftüchern oder der Karikaturenstreit haben zu oft sehr einseitigen und oberflächlichen Mediendiskursen geführt. Anke Graness stellt polylog-Nr. 17 vor, in welcher „der Islam“ von einer anderen Richtung betrachtet wird. Hier kommen PhilosophInnen aus islamisch geprägten Ländern zu Wort und es wird der Frage nachgegangen, mit welchen Themen sich die Philosophie im islamischen Raum beschäftigt.
    Einer der großen islamisch geprägten Philosophen des 12. Jahrhunderts ist ohne Zweifel Ibn Tufail. Der Protagonist seines „Inselromans“ Hayy Ibn Yaqdhan verkörpert das Bild eines Intellektuellen in seinem Verhältnis zur Gesellschaft, das in gewisser Weise dem eines postmodernen Intellektuellen ähnelt. Der Gültigkeitsanspruch von Vernunft und Religiosität schließen einander darin nicht aus und jedes Konzept kann seinen jeweils eigenen Raum besetzen. Die Herausgeberin Viktoria Frysak und der Herausgeber Jameleddine Ben Abdeljelil stellen mit einer abschießenden kurzen Lesung ihr neues Buch „Hayy Ibn Yaqdhan – ein muslimischer Inselroman“ vor.

     
    
                          
    • Sehr geehrte Damen und Herren,    
      die Philologisch-Kulturwissenschaftliche 
      Fakultät und das Institut für  Orientalistik 
      der Universität Wien beehren sich, 
      Sie herzlich zu folgenden  Veranstaltungen einzuladen:    

    "LITERATUR VOM NIL ZU GAST AN DER DONAU. NAGIB MAHFOUZ-TAGE IN WIEN"

      
    • - Ausstellung über Nagib Mahfouz (Photographien)
    • - Filmvorführung
    • - Lesung aus Werken von Nagib Mahfouz
       
    Kontakt: Univ.Prof. Dr. Stephan Procházka, stephan.prochazka@univie.ac.at    
    • Donnerstag, 6.12.2007, ab 19.00 Uhr (Hörsaal Orientalistik)
    • Freitag, 7.12.2007, 19.00-22.00 Uhr (Hörsaal C1)
    Universitätscampus AAKH  Spitalgasse 2-4  1090 Wien    
    Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!

     

     

     

    Liebe Mitglieder und FreundInnen der Wiener Gesellschaft für  
    interkulturelle Philosophie!   
    
    Wir laden Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung ein:    
    KARESANSUI –  Japanische Stein- bzw. Trockengärten im interkulturellen Kontext  
    Vortragende: Mag. Bianca Boteva-Richter, Mag. Ursula Taborsky    
    Karesansui oder Stein- bzw. Trockengärten in Japan sind symbolischer  
    Ausdruck der japanischen Landschaft in buddhistischer Auslegung.  
    Das weltweite Interesse an der japanischen Gartenästhetik fordert eine  
    interkulturelle Auseinandersetzung mit dessen symbolischen   
    Ausdrucksformen  und philosophischen Inhalten.  
    Damit verbunden ist die Frage: Ist die Anlegung eines karesansui   
    außerhalb  Japans mit einem tiefem Verständnis für diese Ästhetik möglich?    
    
    Datum:  15.Nov.2007 , Uhrzeit:19:00   
    Ort:  Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien),  
    1090 Wien, Türkenstrasse 3
    In Kooperation mit AAI.

     

     

    EDITION Viktoria (Homepage)

    Buchpräsentationvon Viktoria Frysak(Hg.) und Luisa Dietrich-Ortega (Hg.) : Ollanta.Ein Inka-Schauspiel (Infolink extern). Präsentation erfolgt auf Einladung der Österreichisch-Peruanischen Gesellschaft (OePG) und des Österreichischen Lateinamerika Institutes (LAI). Das Buch wird u.a. in Form einer szenischen Darstellung von Rilo Ascue und den Raices Peruanas vorgestellt.

    ORT: LAI-Wien, Europasaal, 1090 Wien, Türkenstr. 25
    DATUM: Donnerstag, 21.Juni 2007

    Eintritt frei, Plätze nach Voranmeldung!

     

    • Vereinsgründung

    Verein Interkulturelle Gärten wurde Ende Februar 2007 offiziell gemeldet. Über Aktivitäten und aktuellen Infos informiert gerne Ursula Taborsky

     

     

    Online Tipps:


    Die 6. Ausgabe des "polylog.Forum für interkulturelle Philosophie" hat dem thematischen Schwerpunkt "Humangenetik in interkultureller Perspektive".

    Sie finden unter anderem Beiträge folgender AutorInnen:
    Jens Schlieter, Ilhan Ilkilic, Somparn Promta, Godfrey B. Tangwa, Oliver Kozlarek, Lakshmi Chettur Herring, Anand Amaladass

    Die Beiträge sind mehrsprachig verfasst.

     

    WiGiP Jour fix | Galerie 1 | Galerie 2 |

  • EDITION Viktoria (Homepage)

    Buchpräsentationvon Viktoria Frysak(Hg.) und Luisa Dietrich-Ortega (Hg.)im Rahmen des polylog.jour fixe: Ollanta.Ein Inka-Schauspiel (Infolink extern).

    TERMIN: Donnerstag, 24.Mai 2007, 19Uhr

    ORT: Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien), 1090 Wien, Türkenstrasse 3

     

    ORT: LAI-Wien, Europasaal, 1090 Wien, Türkenstr. 25
    DATUM: Donnerstag, 21.Juni 2007

    Eintritt frei, Plätze nach Voranmeldung!

     

    • Vortrag

    von Almir Ibric [Homepage]zum Thema des Bilderverbots im Islam am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung Wien.

    TERMIN: Montag, 7.Mai. Einlass: 16:30.

    ORT: Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung Wien [www.jud-institut-wien.at]

     

    • WiGiP Generalversammlung

    Liebe Mitglieder der WiGiP! Wir Laden Sie herzlich zur Generalversammlung der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie 2007, wo Sie ueber die Ereignisse des Jahres 2006 informiert werden, ein.

    TAGESORDNUNG: 1. Genehmigung der Tagesordnungspunkte 2. Bericht des Vorstandes 3. Bericht der Kassierin und der Rechnungsprüfer 4. Entlastung des Vorstandes 5. Wahl des Vorstandes und Bestellung der geschaeftsfuehrenden Sekretaerin 6. Allfaelliges Im Anschluss, um 19 Uhr, findet unser Jour fix zum Thema "Interkulturelle Gaerten" statt(siehe unten).

    TERMIN: Donnerstag, 22.03.2007, 17:30 Uhr ORT: Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien), 1090 Wien, Türkenstrasze 3, (ACHTUNG: die Veranstaltung findet diesmal im 1. Stock statt, da der Festsaal renoviert wird!).

     

    • WiGiP Jour fix

    Wir laden Sie herzlich zu unserem naechsten Jour fix-Termin in Kooperation mit dem AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien) ein:

    Am 22.03.2007, um 19 Uhr spricht Ursula Taborsky zum Thema

    GARTENPOLYLOG - INTERKULTURELLE GAERTEN ALS ORTE DER INTEGRATION

    Sich erden und verwurzeln in einem noch fremden Land fällt nicht immer leicht. Wenn Freunde, Familie und eine sinnvolle Beschäftigung fehlen, wenn die Speisen von zuhause vermisst werden und die demütigende Passivität, zu der MigrantInnen im Ankunftsland oft verurteilt sind, nur schwer zu ertragen ist, können Gärten einen Ort darstellen, an dem Menschen aus allen Teilen der Welt, die Pflanzen der Heimat und die Erde des Gastlandes eine Symbiose bilden. In Deutschland sind seit 1996 – mit dem Internationalen Garten Göttingen als Pioniergarten – verschiedene Interkulturelle Gärten entstanden, wo MigrantInnen versuchen, eigenmächtig einen Teil ihres Lebensalltags in Gemeinschaftsgärten zu bewältigen. Die Freude und Kraft, die in diesen Gärten steckt, drückt sich auch aus durch die bunte Vielfalt der Pflanzen, die auf verschiedenen Gartenparzellen neben einander gedeihen, während die interkulturellen GärtnerInnen ihre Erfahrungen über den Parzellenrand hinweg austauschen. Durch den Verein Gartenpolylog wird das Entstehen Interkultureller Gärten nun auch in Österreich gefördert.

    TERMIN: Donnerstag, 22.03.2007, 19 Uhr

    ORT: Hörsaal des AAI (Afro-Asiatisches Institut Wien), 1090 Wien, Türkenstrasze 3, (ACHTUNG: die Veranstaltung findet diesmal im 1. Stock statt, da der Festsaal renoviert wird!)

     

     


    Liebe Mitglieder und FreundInnen der Wiener Gesellschaft für
    interkulturelle Philosophie!

    Wir laden Sie herzlich zur folgenden Veranstaltung ein.

    Unser Jour Fixe

    Präsentation: "Formen des Philosophierens", polylog. Zeitschrift für
    interkulturelles Philosophieren, Nr. 15, 2006
    von FH-Prof. Dr. Martin Ross
    Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem AAI
    (Afro-Asiatisches Institut) statt.

    Oft wurde uns bewusst, dass wir viele Stimmen im Polylog der
    Philosophien nicht hören können, weil wir sie nicht mit den geeigneten
    Mitteln (Sprache? Texte? Bilder? Tanz?) wahrnehmen. Die Geschichten der
    abendländischen Philosophien wie auch jene anderer Kulturen, treffen
    meist - explizit oder implizit - starke Annahmen darüber, was
    Philosophie sein kann. Während die Frage, an welchem Inhalt Philosophie
    manifest wird, und die sich daraus ergebenden Probleme von Anfang an
    ein Anliegen von polylog waren, hatten wir eher wenig Aufmerksamkeit
    für die Frage, in welchen Formen Philosophien erscheinen können. Man
    lässt sich nur allzuleicht dazu verleiten, der Philosophie oder dem
    Philosophieren einzig die schriftliche Form zuzuordnen, doch haben wir
    versucht, eine buntere Palette an Darstellungsformen und
    Perspektivenauf diese zu zeigen.

    Do, 14. Dezember 2006, 19 Uhr
    AAI - Großer Saal
    Türkengasse 3, 1090 Wien
    AAI (Afro-Asiatisches Institut)
    www.aai-wien.at

     

    Asiatische Kulturabende im AAI:

    Montag, 13. November 2005, 19h,
    AAI
    – Großer Saal
    Türkenstraße 3, 1090 Wien:
    „Neues von den indischen Göttern“ - Tanzaufführung

    Entzückende Kinder- und Liebesgeschichten, der Mythos von Gut und Böse im Kampf mit Dämonen und der Prüfung des Schicksals entstehen vor unseren Augen in der indischen Tempeltanzdramatik „Odissi“. Monalisa Ghosh personifiziert in packender Theatralik von mimischem Ausdruck, sprachlicher Gestik, skulpturesker Bewegung und rhythmischer Dynamik die Götter und Helden der Hindus.

    05. Oktober 2006
    Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

    Präsentation: "Islamisches Bilderverbot vom Mittel- bis ins Digitalzeitalter"
    Autor und Vortragender: Dr. phil. Almir Ibric

    Do. 05. Oktober 2006, 19 Uhr
    AAI - Großer Saal
    Türkenstraße 3, 1090 Wien
    AAI (Afro-Asiatisches Institut)

    Das vorgestellet Buch ist wohl die gründlichste Arbeit, die bislang zu diesem Thema in einer "westlichen" Sprache vorliegt. Vorislamische Bilderverbotstendenzen, philosophisch-ethische, erkenntnistheoretische, auch metaphysische, bis zu Fragestellungen wie Aufführungsverbot von "Matrix Reloaded" kommen hier zur Sprache sowie Anthropologie des Bildes, Felsenzeichnungen, Netzästhetik, Spiegelmetapher, Willensfreiheit, Mimesis, Fotografie, Film, TV, Internet, Grad der Illusion bewegter Bilder, Live-Übertragungen, Schattenwelt von Wayang Kulit und Wayang Golek, Puppenspiele wie Karagöz und Tätowierungsverbot.

    Autor/Buchinfo online: www.bilderverbot-islam.com
    Buchdaten: ISBN 3-8258-9597-1 , LIT, Wien, 2006


    22. Juni 2006
    Generalversammlung 2006

    Do. 22. Juni 2006, 16h
    Hs. 3C des Instituts für Philosophie
    Universität Wien
    Universitätsstr. 7
    1010 Wien

    11. Mai 2006
    Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

    Renko-Abend: ein gemeinschaftliches "Kettendenken"
    Leitung: Univ. Prof. Dr. Franz M. Wimmer, Dr. Hakan Gürses, Mag. Michael Shorny

    Do. 11. Mai 2006, 19 Uhr
    AAI - Großer Saal
    Türkenstr. 3, 1090 Wien
    AAI (Afro-Asiatisches Institut)

    Die Idee "Renko" geht zurück auf eine japanische Tradition innerhalb der Dichtkunst, das "renga" oder "Kettengedicht". Mit dem Neologismus "Renko" sollte ein "Kettendenken" bezeichnet werden. Beim "renga" handelt es sich um eine Form des Dichtens. Es geht darum, dass eine unbestimmte Anzahl von Menschen -- es können bis zu hundert sein -- zusammen ein Gedicht hervorbringen, wobei jeder auf den Text seines Vorgängers reagiert, diesen weiterführt, dabei aber etwas Anderes, Neues einbringt. Das Ergebnis ist nicht das Werk irgendeines/r der TeilnehmerInnen, sondern aller zusammen. Der Sinn des Unternehmens liegt darin, als Gruppe etwas zu tun, wobei Rangunterschiede oder Spannungen und Feindschaften zwischen den TeilnehmerInnen ausgeschaltet sind. 


    27. März 2006

    Präsentation: "Menschenrechte zwischen Wirtschaft, Recht und Ethik"
    (polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, Nr. 14, 2005)

    Montag, 27. März 2006, 18h30
    IWK (Institut für Wissenschaft und Kunst)
    Berggasse17, 1090 Wien

    In den "freien Wirtschaftszonen" herrschen zumeist menschenunwürdige Arbeits- und Lebensverhältnisse; die Grundrechte werden von zahlreichen Staaten mit der Ausrede auf wirtschaftliche Entwicklung oder kulturelle Werte verletzt; um die "Migrationsströme" zu dämmen oder die "nationale Sicherheit" zu schützen, werden die Menschenrechte in den Aufnahmeländern zunehmend über Bord geworfen; Kriege werden neuerdings im Namen der Menschenrechte geführt. Wie kann das Menschenrechtssystem auf diese neuen Entwicklungen reagieren, wie kann es  sich konzeptuell weiter entwickeln? Das Heft enthält Beiträge der internationalen Konferenz, die zu diesem Thema in Wien 2004 durchgeführt wurde. Es wird präsentiert von Mag. Mathias Thaler, Univ. Prof. Dr. Franz M. Wimmer und anderen Mitgliedern der Redaktion von "polylog".
    Foto 1   Foto 2


    16. März 2006

    Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

    Präsentation des Buches: "Ibn Ruschds Philosophie interkulturell gelesen"
    von Jameleddine Ben-Abdeljelil

    Do. 16. März 2006, 19 Uhr
    AAI - Großer Saal
    Türkenstr. 3, 1090 Wien
    AAI (Afro-Asiatisches Institut)

    In der Philosophiegeschichte liefert uns Ibn Ruschds Philosophie ein einzigartiges Beispiel für ein interkulturelles Schicksal par excellence. Als Ibn Ruschd bei den Arabern, Averroes bei den Lateinern und Ben Ruschd (B"R) bei den Juden stellt er mit seiner Philosophie bis heute ein facettenreiches Phänomen in der philosophischen Rezeptionsgeschichte dar. Die Rezeptionsgeschichte des Ibn Ruschd widerspiegelt die entscheidenden Momente der mittelalterlichen Philosophie, aber auch die Ansätze und die Hauptprobleme des arabischen Denkens im 20 Jahrhundert.

    Im Gespräch mit Prof. Franz Wimmer will der Autor zeigen, dass die Auseinandersetzung mit Ibn Ruschds Philosophie aus interkultureller Sicht in einem Erkenntnisprozess höchst aufschlussreich sein kann, denn Averroes und der Averroismus eignen sich in besonderer Weise dafür, die Möglichkeit zu einer Selbsterkenntnis und gleichzeitig einer Erkenntnis des Anderen zu gelangen.

    Univ.-Ass. Mag. Dr. Jameleddine Ben-Abdeljelil promovierte in Philosophie an der Universität Wien, ist seit 2004 Assistent am Institut für Orientalistik und hält dort Lehrveranstaltungen zur islamischen Philosophie. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Franz Wimmer, Professor für Philosophie an der Universität Wien, ist er in der Redaktion von "Polylog - Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren" und als Vorstandsmitglied der WiGiP (Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie) tätig.

    19. Jänner 2006
    Polylog Jour Fixe in Kooperation mit AAI (Afro-Asiat. Institut)

    YOGA heute - zwischen alten Traditionen und westlichen Modetrends
    Vortrag mit Diskussion und einfachen Übungen
    Do. 19. Jänner 2006, 19 Uhr
    AAI - Großer Saal
    Türkenstr. 3, 1090 Wien
    AAI (Afro-Asiatisches Institut)

    Mag. Erika Erber, Vorsitzende von YOGA Austria – Berufsverband der Yogalehrenden in Österreich, Yogalehrerin BYO/EYU, u.a. am Universitätssportinstitut Wien, Studium der Philosophie und Indologie (www.yoga.at, www.erber-yoga.at)

    Yoga, die indische Methode zur Körper- und Geistesschulung, ist eine der ältesten Wissenschaften, die sich mit dem Menschen in seiner Ganzheit beschäftigt. Ursprünglich stand dabei die Meditation im Sitzen im Mittelpunkt der yogischen Übung. Heute hat sich Yoga in vielfältigen Stilen über die ganze Welt verbreitet, wobei sich im Westen seit Beginn des 20. Jh. besonders die körperorientierten Formen (Hatha-Yoga) in allen Gesellschaftsschichten steigender Beliebtheit erfreuen.

    Es werden die wichtigsten Entwicklungsschritte des Yoga erläutert und die Wirkungen theoretisch und praktisch anhand einfacher Übungen dargestellt

    12. November 2005
    Präsentation der 13er NUmmer von Polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren:
    Biotechnologie in interkulturelle Perspektive

    um 19:30 Uhr im IWK (Institut für Wissenschaft und Kunst) - Berggasse17, 1090 Wien

    Gäste und für die Diskussion zur Verfügung stehen zwei der Beitragsautoren:
    Prof. Dr. Jens Schlieter (Universität Bern) und
    DDr. Ilhan Ilkilic (Universität Mainz),
    Professor Schlieter hat sich vor allem mit dem Menschenbild im Buddhismus beschäftigt, DDr. Ilkilic ist Spezialist für Fragen zu den Auffassungen des Islam.

    > Menschenrechtskonferenz 2004


    Links zur Homepage der Menschenrechtskonferenz 2004

    > Archiv Newsletter ab 2005


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    > Archiv 1994-2007: Gründungspapiere, WiGiP-News'n'Tools, usw.

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