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Veranstaltungen:

POLYLOG JOUR FIXE:

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, am
Mi, 30.06.2010, 19Uhr,
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

Thema: Gibt es interkulturelle Begründungen verändernden Handelns?

Vortragende: Nausikaa Schirilla

Nausika Schirilla fragt danach, wo und wie ethische Prinzipien verändernden Handelns  entwickelt wurden oder werden, die die Grundlage für Rassismuskritik, Widerstand,  internationale Solidarität etc. bilden und nicht monokulturell oder nicht hegemonial sind. Sie knüpft an Sergio Costa und Gayatri c. Spivak an.

 

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, am
FR, 28.5.2010, 19Uhr,
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

Vortragstitel: Sinneskulturen (Polylog 22)

Vortragende: Karl Baier & Madalina Diaconu

Kurzinfo:

Die Thematisierung der Sinnlichkeit im Kontext interkulturellen Philosophierens umfasst verschiedene interessante Aspekte. Es geht um das Verständnis der menschlichen Sinne und der durch sie vermittelten Erfahrung in den Kulturen, um ihre unterschiedliche philosophische Reflexion und um Programme ihrer Kultivierung. Jenseits des heute oft vertretenen naturalistischen Ansatzes, der die menschliche Wahrnehmung auf kultur invariante physiologische Prozesse reduzieren will, zeigt sich in den folgenden, Brasilien, Indien und China behandelnden Arbeiten, wie stark die Konstitution der Sinnlichkeit und ihre theoretische Reflexion von geschichtlichen Vorgaben, weltanschaulichen Horizonten sowie sozialen und kulturellen Praktiken abhängt. Treten die daraus erwachsenen Sinnesdiskurse in ein Gespräch ein, so kommen sowohl Unterschiede wie auch wechselseitige Lernmöglichkeiten an den Tag. 
Ebenso wie bei vielen anderen Themen eröffnet sich so ein riesiger Bereich, der aus interkultureller Perspektive noch viel zu wenig bearbeitet ist und auf dem in Zukunft noch wertvolle weiterführende Erkenntnisse zu erwarten sind. Wir hoffen, dafür einige Denkanstöße zu geben.

TIPP:

Ankündigung und den "Call for Papers" für den 9. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie:download

 

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, am
DO.,25.03.2010, 19Uhr,
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

Vortragstitel:
Kritischer Perspektivismus

Vortragender:
Himal Trikha, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhimuskunde, Universität Wien

Kurzinformation:
Ähnlich wie Vertreter der interkulturellen Philosophie heute hat auch der indische Denker Vidyanandin im 9./10. Jh. unserer Zeitrechnung das Faktum der Vielfalt philosophischer Traditionen als eine zentrale Problemstellung für das philosophische Denken aufgefasst. Vidyanandin bedient sich im Umgang mit der Pluralität konkurrierender Weltentwürfe eines perspektivistischen Erkenntnismodells, in dem die Identifikation von Erkenntnissen mit eingeschränktem Geltungsbereich (d.h. die Anerkennung "gültiger Perspektiven") untrennbar mit der Identifikation falscher Erkenntnisse (d.h. mit dem Ausschluss "ungültiger Perspektiven") verbunden ist.
Die Vorstellung dieses "kritischen Perspektivismus" und die Besprechung der Frage, ob dabei eine für die interkulturelle Philosophie relevante Methode zur Anwendung kommt, wird Thema dieses Abends sein.

Tragen Sie sich in unsere Verteilerliste ein, dann schicken wir Ihnen gerne unseren Veranstaltungsnewsletter zu!

 

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, am
DO.,28.01.2010, 19Uhr,
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

Vortragstitel:

Blume und Gesang -
Das philosophische Denken der Azteken

Vortrag mit Mag. Dina Garza Zeilberger, Absolventin der Universidad
Autónoma de Nuevo León. Doktorandin an der Universität Wien

Die Azteken bezeichneten mit dem sinnträchtigen “flor y canto” (Blume und Gesang) eine intellektuelle Tradition, die der literarischen Komposition ähnlich ist. Innerhalb dieser finden ideologische Prozesse statt, die die Merkmale alter religiöser Begriffe in neue Konzepte umwandeln. Die aztekischen Dichter bahnen sich so ihren Weg hin zu einer grundverschiedenen Weltanschauung. Im Laufe des Vortrags werden einige philosophische Gedichte und Gedanken präshispanischer Dichter thematisiert.

 

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, am
DO.,12.11.2009, 19Uhr,
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

Vortragstitel:
Interkulturelle und komparative Philosophie - Ähnlichkeiten und Unterschiede
Vortragender:  Franz Martin Wimmer, Präsident der WiGiP

Fragt man sich nach dem Verhältnis zwischen komparativer und interkulturellerPhilosophie,so ist zunächst wichtig festzuhalten, dass es sich um zwei verschiedeneProjekte handelt: Komparative Philosophie ist ein grundsätzlich philosophiehistorisches Projekt, dessen Aufgabe im Vergleichen von Traditionen liegt, wobei faktisch - nicht notwendigerweise - der Schwerpunkt aus historischen Gründen in einem Vergleich philosophischer Traditionen aus Ost- und Südasien mit okzidentalen liegt. Interkulturelle Philosophie hingegen ist eine Orientierung in der Philosophie, die weder eine derartige Beschränkung auf einige wenige kulturgeographische Regionen kennt, noch liegt ihr Schwerpunkt in der Geschichtsschreibung, sie betrifft alle Gebiete der Philosophie.
Neben dieser Unterscheidung wird vor allem die unterschiedliche Funktion und das jeweilige Verhältnis der beiden Projekte zu Disziplinen, Richtungen und Methoden der Philosophie Thema dieses Abends sein.

 

 

Veranstaltungstipp:

Einladung zu der Internationalen Tagung

On Modernity Approaches from Arab, Latin American and European Philosophy

am 11. und 12. Dezember 2009

Tagungsort: Campus of the University of Vienna
                        Institute for Ethics and Law in Medicine
                        Seminar room (Alte Kapelle), court 2.8
                        Alser Straße 4, 1090 Vienna

Programm

 

 

Einladung zum Vortrag
in der Reihe: „Religion und Kirche in der globalen Moderne“:

Anand Amaladass SJ / Chennai -
Indien
Mission und Botschaft des sivaitischen Mystikers
Ramalinga Swamy (1823 -1874)


Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in Indien viele Erneuerungsbewegungen. Davon ist in Europa der aus Südindien stammende Ramalinga Swamy zu wenig bekannt. Im Zentrum steht für ihn das Konzept des wahren Wegs mit den Idealen der Barmherzigkeit und der Idee der Einheit aller Seelen. Auf dieser Grundlage kritisierte er Kastensystem und religiösen Fanatismus

Anand Amaladass ist Professor für Sanskrit und indische Philosophie, Jesuit Faculty of Philosophy in Chennai

Zeit: Dienstag, 19. Mai 2009, 19.00 Uhr
Ort: Otto Mauer Zentrum, 1090 Wien, Währingerstraße 2-4
Katholischer Akademikerverband
Otto Mauer Zentrum
Währinger Straße 2-4
1090 Wien
Tel. 317 61 65 - 11
Fax: 317 61 65-17
e-mail: ka.akademikerverband@edw.or.at
homepage: www.kav-wien.at

 

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, am
DO,14.5.2009, 19Uhr, Wegen Krankheit abgesagt!
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

 

Wir laden Sie herzlich zu unserem Jour fixe-Termin in Kooperation mit dem AAI, am
DO.,26.3.2009, 19Uhr,
Großer Saal im AAI, Türkenstraße 3, 1090 Wien

Vortragstitel:

"Karnabhara: ein Sanskrittheaterstück zum Thema der Freigebigkeit


Lektüre der deutschen Fassung, Hintergrundinformation und Diskussion
unter der Leitung von Himal Trikha (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Universität Wien)


Das Karnabhara ist ein Bühnenstück, dessen Sanskrit-Fassung auf die
Zeit zwischen dem 7. und 11. Jh. zurückgeht und das bis heute in
Südindien, in Kerala, aufgeführt wird. Der Einakter dramatisiert einen
Stoff aus dem indischen Epos Mahabharata:
Der Titelheld Karna zieht in einen Zweikampf mit seinem Halbbruder
Arjuna, zunächst siegesgewiss, hat er doch von seinem Vater, dem
Sonnengott Surya, Ohrringe und einen Brustpanzer erhalten, die mit
seinem Körper verwachsen sind und ihn unverwundbar machen. Doch
Indra, Götterkönig, Wettergott und Arjunas Vater, gelingt es mit einer
List, Karna diese beiden Gegenstände abzulocken, indem er in Gestalt
eines Brahmanen um sie bittet: Karna sprichwörtlich großzügig wie die
Sonne, will die-sen Wunsch nicht abschlagen und wird so-mit ohne sei-
nen angeborenen Schutz in den Kampf mit Ar­ju­na ziehen.
Im Anschluss an eine Einführung in den Kontext der Handlung des
Stückes und einem kurzen Video zu der heute in Südindien gängigen
Aufführungspraxis wird der Schwerpunkt des Abends die Lektüre des
deutschen Textes des Stückes durch Mitglieder der WiGiP und
Ausschnitte des Stückes in der Originalsprache Sanskrit gelesen durch
StudentInnen des Instituts für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde
mit anschließender Diskussion sein.
Weitere Informationen zum Inhalt des Stückes finden sich unter:
http://homepage.univie.ac.at/himal.trikha/lehre/karnabhara

download des Stücks in Deutsch und Sanskrit: Karnabhara